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Geschichte Istanbul,
Türkei
Istanbul
hatte eine bewegte Geschichte:
Bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. wurde die Stadt gegründet.
Damals trug sie
den Namen Byzanz. Begünstigt durch die zentrale Lage
entwickelte sich Byzanz
allmählich zu einer blühenden Handelsmetropole.
Nachdem die Stadt dem
Römischen Reich beitrat, wurde Byzanz ca. 330 v. Chr. vom
römischen Kaiser Konstantin zur Hauptstadt ernannt. Die Stadt
hieß zunächst
Neues Rom,
wurde dann aber in Konstantinopel
umgenannt.
Nach
der Teilung des Römische Reiches gehörte
Konstantinopel zum Byzantinischen
Reich und blieb weiterhin das politische und kulturelle Zentrum der
Region.
Später eroberten die Kreuzritter Konstantinopel und brachten
das Christentum in
die Stadt. Konstantinopel erlebte einen Niedergang, bis die Osmanen die
Stadt
eroberten, sie zur Hauptstadt des Osmanischen Reiches machten und ihr
den Namen
Istanbul gaben. Damit begann ein erneuter Aufstieg dieser Region.
Auf Grund dieser Geschichte
verwundert der Reichtum an
historischen Monumenten nicht. Außerdem verfügt die
Stadt über mehrere Universitäten,
was der Grund dafür ist, dass viele junge Leute aus dem ganzen
Land hierher
ziehen. Aber Istanbul ist nicht nur ein kulturelles, sondern
gleichzeitig ein
bedeutendes wirtschaftliches Zentrum der Türkei. Mit seinen
über acht Millionen
Einwohnern zählt Istanbul zu den zehn
größten Städten der Welt und ist um ein
Vielfaches größer als die Hauptstadt Ankara. Durch
die direkte Lage am
Schwarzen Meer und die Verbindung zum Mittelmeer konnte sich Istanbul
zu einer
wichtigen Handels- und Industriemetropole entwickeln.
EINLEITUNG
Istanbul fasziniert seine
Besucher wegen der interessanten Mischung aus orientalischer und
abendländischer Kultur. Die Stadt Istanbul liegt auf zwei
Kontinenten: Europa
und Asien. Getrennt werden die Kontinente durch den Bosporus. Eine
weitere
Meerenge, das Goldene Horn, spaltet wiederum den europäischen
Teil von Istanbul
in ein nördliches und ein südliches Viertel. Im
südlichen europäischen Teil
liegt Alt-Istanbul. Hier stehen die meisten der berühmten
historischen Gebäude
wie zum Beispiel die Blaue Moschee,
der Topkapi Palast
und die Hagia Sophia.
Da Istanbul
eine riesige und sehr unübersichtliche
Stadt ist, sollte man zur Erkundung zunächst an einer
Stadtrundfahrt teilnehmen.
Leider kommt die Besichtigung der einzelnen Sehenswürdigkeiten
bei den meisten
Rundfahrten zu kurz. Aber man bekommt so schon einen ersten Eindruck
von Istanbul.
Dadurch weiß man dann, was besonders beeindruckend war und
kann sich diese
Stadtteile später noch einmal in Ruhe anschauen.
Um einen groben
Überblick über Istanbul
zu bekommen, kann man auch den Galata Turm besteigen. Von dort oben
kann man
die Stadt mit ihren wunderbaren Bauwerken gut überschauen.
Sehr schön und
empfehlenswert ist auch eine Schiffsfahrt auf dem Bosporus. So kann man
sich
die in Ufernähe stehenden Kirchen und Paläste bei
einer gemütlichen Fahrt
mitten durch Istanbul
anschauen.
Durch den
südlichen europäischen Teil von Istanbul
sollte man zu Fuß gehen, um die historischen Bauten in Ruhe
betrachten zu
können. Besonders sehenswert sind die Hagia Sophia,
das Topkapi Serail
und die Süleiman Moschee.
Auf jeden Fall sollte man
auch die Hauptgeschäftsstraße Isticlal bis zum
Galata Turm entlangschlendern,
um einen Eindruck vom bunten Treiben in Istanbul
zu erhalten. Genau aus diesem Grunde gehört auch ein Besuch
des Großen Basars
zum Pflichtprogramm jeder Istanbulreise.
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